Wanderwege Raeren - Karten I bis VI
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| Die Annakapelle |
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| Die Burg Raeren |
Wanderung I: 3 km
Diese kurze Strecke führt teils über Wiesenwege, teils über asphaltierte Straßen an markante und historisch wertvolle Gebäude vorbei, so die Burg Raeren, das Haus Zahlepohl sofort zu Beginn. Im weiteren Verlauf entlang des Periolbachs erreicht man das Haus Blar sowie das Marienheim/Seniorenheim (1865). Die Brennerei Radermacher unweit des Marienheims ist ein typisch Raerener Hof aus Blaustein. Auf dem Rückweg über die Hauptstrasse, sieht man links das Haus Bergscheid dessen früherer Eigentümer auch der Erbauer der Raerener Kirche ist. Alle Sehenswürdigkeiten sind auf Tafeln entlang der Strecke beschrieben.
Wanderung II: 6 km
Unweit des Ausgangspunktes am Museum Raeren führt dieser Weg zum Haus Raeren, dann über die Hohe Brücke, die den Periolbach überspannt. Durch das Bachbett wurde Lohe zu den umliegenden Lohmühlen transportiert sowie andere Güter. Bald erreicht man das in 1834 erbaute Gemeindehaus, welches bis 1938 als Schule diente. Der Weg führt nach Plei, einem alten Weiler, dann über die Periolbachstrasse zum Bahnhof, von wo aus man zum Ausgangspunkt am Museum zurückkehrt und dabei das Marienheim sowie das Haus Blar streift. Im Laufe der Wanderung trifft man auf viele Wegekreuze und Fußfälle, die früher der Totenwache dienten.
Alle Sehenswürdigkeiten sind auf Tafeln entlang der Strecke beschrieben.
Wanderung III: 7,8 km
Verläuft meistens über Wiesen- und Waldwege. Die Wanderung, die am Haus Zahlepohl gegenüber dem Museum beginnt geht im weiteren Verlauf in Richtung Anna Kapelle (1716)
und dann weiter zur Grenzstrasse (Trift) von wo man aus durch den Krickelberg in Richtung Brigida Kapelle in Berlotte (1711) vorstößt. Die Kapelle wird heute durch die Anwohner dieses kleinen Weilers hervorragend unterhalten. Von dort aus geht man über Wiesenwege zum Ausgangspunkt zurück.
Alle Sehenswürdigkeiten sind auf Tafeln entlang der Strecke beschrieben.
Wanderung IV: 8 km
Diese Wanderroute führt vom Ausgangspunkt am Museum über Wiesen und Bäche an vielen Blausteingebäuden, die das Raerener Landschaftsbild prägen, vorbei bis in den Ortsteil Neudorf. Zunächst sieht man das Haus Raeren und den Katzekönkel , der als Einfahrt in das Bachbett von den Fuhrwerken genutzt wurde. Man streift das Marienheim, sowie den Raerener Hof, in der sich auch heute noch eine Schnapsbrennerei befindet.
Der Bahnhof (1881) war Teil der Vennbahn die ab 1885 von Aachen nach Monschau und 5 Monate später von Stolberg über Kalterherberg nach Malmédy führte.
Im weiteren Verlauf der Wanderroute erreicht man die Knoppenburg (16Jh.) und man geht dann in Richtung Pfarrkirche (1719) und Gemeindehaus zum Ausgangspunkt zurück.
Alle Sehenswürdigkeiten sind auf Tafeln entlang der Strecke beschrieben.
Wanderung V: 10,2 km
Hierbei handelt es sich um eine Strecke, die zu ¾ durch Wald und Wiesen führt, wobei sie mehrfach die Bäche Periol und Iter überquert. Ausgehend vom Museum, dem Haus Zahlepohl und dem Haus Raeren gelangt man zur Marienstatue, um dann in Richtung Anna Kapelle und D-Grenze weiter zu gehen. Von dort aus erreicht man Haus Möris und den Beienshof und gelangt so direkt in den Wald. Durch eine kleine Abbiegung geht man am Bahnhof vorbei in den Ortsteil Rott/Neudorf um sich dann wieder in Richtung Dorfmitte zu orientieren. Hierbei kann man den "Vrowaseboom", die Kirche, den Friedhof mit seinen alten Denkmälern und das Gemeindehaus in Augenschein nehmen.
Alle Sehenswürdigkeiten sind auf Tafeln entlang der Strecke beschrieben.
Wanderung VI: 14,5 km
Gleich zu Beginn dieser sehr anspruchvollen Route berührt man die historischen Stätten Raerens, so das Museum, das Haus Zahlepohl, das Haus Raeren, die Marienstatue und die Annakapelle (1716). Man geht über eine weite Strecke an der deutsche Grenze entlang und vorbei an Haus Möris (17.Jh) und dem Beienshof und gelangt so direkt in den Honienbusch, der ein Teil der ausgedehnten Waldungen Raerens ist, die sich bis zum Hohen Venn ziehen.
Durch den Wald gelangt man dann auch wieder in die Nähe des Bahnhofs, von wo aus man in den südlichen und westlichen Ortsteil Rott, Neudorf kennen lernt mit der Knoppenburg und so wiederum in den Ortskern und den Ausgangspunkt der Wanderung zurückkehrt, vorbei an der Kirche, dem gepflegten Friedhof mit seinen teils sehr alten Denkmälern und dem Gemeindehaus. Auf der Wanderung begegnet man immer wieder den so genannten Stiegeln aus Holz, Stein oder Metall. Das sind alte Wegesperren, die dem Vieh den Zugang zu den Nachbarsweiden versperrten.
Alle Sehenswürdigkeiten sind auf Tafeln entlang der Strecke beschrieben.
Wanderkarte anschauen
Die Karten sind im Verkauf im Café Zahlepohl, im Töpfereimuseum, bei Zeitschriften Vonhoff und in der Mediathek Eynatten. Eine Karte für 1,25€, alle 6 Karten für 6 €.