Ausstellung und Buchpräsentation: "Eynatten und der Zweite Weltkrieg" am 19. und 20. Oktober 2019

Ausstellung und neues Buch

Wann: 19. und 20. Oktober 2019 von 10 bis 17 h

Wo: Gemeindeschule Eynatten, Lichtenbuscher Straße 40, 4731 Eynatten, Turnhalle


Eynatten und der Zweite Weltkrieg

Am 12. September 1944 – also vor 75 Jahren – wurde Eynatten durch die US-Armee befreit. Dieser denkwürdige Tag war geprägt von Kampfhandlungen mit deutschen Soldaten im Rückzug, wobei es im Grenzdorf schwere Bombenschäden an Häusern und Liegenschaften gab. Die Amerikaner bezogen Quartier in Privatwohnungen sowie in der Schule an der Lichtenbuscher Straße und begaben sich dann auf den Vormarsch nach Aachen, das als erste deutsche Stadt befreit wurde.

Die Mitglieder des Dorfarchivs Eynatten (Arbeitsgruppe im örtlichen Verkehrsverein) nehmen dies zum Anlass, im Oktober in der Turnhalle der Gemeindeschule eine Ausstellung zu veranstalten und in einem neuen Themenband an „Splitter, Spuren, Zeugen“  jener Zeit zu erinnern.

Konkret wird es am Wochenende des 19. und 20. Oktober 2019 eine anschauliche Präsentation (an beiden Tagen zwischen 10 und 17 Uhr) geben. Anhand von 20 „Zeitsplitter“-Tafeln gibt es Einblicke in jene bewegte Zeit im Dorf an der Göhl – beginnend mit den bitteren Folgen des Ersten Weltkrieges bis hin zum Jahr 1950, als nach dem Zweiten Weltkrieg sich so langsam wieder alles normalisierte.

Ergänzt wird diese Ausstellung mit einer Schau von ebenso interessanten wie raren Objekten, die uns Sammler zur Verfügung stellen werden. Am Ende lädt eine Fotoschau mit Kriegsmotiven aus der Euregio ein, die sich als Friedensappell versteht. In einer Kino-Ecke werden zudem Filmbeiträge u.a. vom Deutschen Einmarsch im Mai 1940 sowie von der Befreiung durch die Amerikaner auf der Achse Kinkebahn-Kornelimünster gezeigt.

Der Eintritt ist frei, und gerne kann man nach dem Rundgang noch bei Kaffee, Kuchen oder einem guten Gläschen verweilen und austauschen.


Viel Neues in einem Themenband


Am Ausstellungs-Wochenende wird die Eynattener Archivgruppe unter der Federführung von Gerd Bergmans zudem einen Themenband vorstellen, in dem viele unbekannte Begebenheiten aus der Zeit zwischen 1930 und 1950 dargelegt werden. Neben bislang nicht veröffentlichten Dokumenten aus diversen Quellen (so u.a. aus dem Staatsarchiv in Eupen) kommen an die 35 Zeitzeugen zu Wort, die bestens veranschaulichen, wenn in dieser Publikation der lokalhistorische Bogen von 1930 bis 1950 gespannt wird – mit den Kriegsjahren 1940-45 im Mittelpunkt. Die Autoren haben zudem am Ende des Buches bewegende Kurzbiographien zu Menschen aus und in Eynatten festgehalten, die verdeutlichen, was durch die Kriegszeit an persönlichen Schicksalen entstanden ist.

Das neue Buch wird mindestens 150 Seiten umfassen und zum Selbstkostenpreis von 18 EUR angeboten. Vorbestellungen sind ab sofort möglich (Name, Adresse, Rufnummer) und können am Ausstellungs-WE abgeholt und bezahlt werden.

Bitte Kontakt aufnehmen via

e-mail: da-eynatten@mail.com

Facebook: Archivgruppe Eynatten

oder telelefonisch:

    087/85 15 61  (Gerd Bergmans)
    087/85 15 17 (Manny Cormann)
    087/85 06 31 (Leo Ossemann)
    087/85 19 88 (André Quinting)


Die Ausstellung und die Buchveröffentlichung werden dankenswerterweise finanziell gefördert durch das Kulturministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft, die Cera-Genossenschaft und die KBC-Ostbelgien

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Foto:  
Eine CIA-Truppe der US-Armee hatte auf Köpfchen ihre Dienststelle, direkt an der Höckerlinie
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