Der föderale Minister für Verbraucherschutz und Wirtschaft warnt vor der weiteren Nutzung von kinetischem Spielsand.
In Belgien verkaufter Spielsand könnte möglicherwiese mit Asbest verunreinigt sein.
Da in Belgien bislang keine bestätigten Fälle vorliegen, ist unklar, ob tatsächlich ein Gesundheitsrisiko besteht.
Aktuell laufen Proben und Untersuchungen, ein Krisenstab koordiniert das Vorgehen.
Die Ergebnisse sollen so schnell wie möglich veröffentlicht werden.
Personen, die bereits Spielsand zu Hause haben, wird geraten, diesen in luftdicht verschlossenen Säcken aufzubewahren. Lose Sandreste sollten mit feuchten Tüchern aufgenommen und nicht mit dem Staubsauger entfernt werden.
Das Wirtschaftsministerium hat eine Liste mit Spielsand-Sorten veröffentlicht, die mit Asbest belastet sind. Auf der Liste stehen acht Produkte, unter anderem aus China, die über den Online-Versandhändler Amazon oder den britischen Spiel- und Bastelwarenhändler Hobbycraft auch nach Belgien verkauft werden.
Die Liste finden Sie hier.