Die extremen Überschwemmungen im Juli 2021 haben gezeigt, dass Wasser keine Grenzen kennt; heftige Regenfälle verursachten auf beiden Seiten der Grenze massive Schäden. Entscheidungen und Maßnahmen flussaufwärts in Belgien haben direkte Auswirkungen auf die Wassersicherheit in den Niederlanden. Daher bündeln niederländische und belgische Partner ihre Kräfte, um gemeinsame Forschung zu betreiben und Maßnahmen im belgischen Teil der Göhl umzusetzen.
Zusammenarbeit
Die niederländischen und belgischen Behörden arbeiten gemeinsam an Forschungsprojekten und Maßnahmen im belgischen Teil des Flussbeckens. Koordiniert wird die Zusammenarbeit vom Programm für Wassersicherheit und Raumplanung Limburg NL (WRL), das nach den Überschwemmungen 2021 ins Leben gerufen wurde, um Limburg besser vor Folgen extremer Niederschläge infolge des Klimawandels zu schützen.
Insgesamt sind sieben Partner sind an dem Projekt beteiligt:
- Gemeinde Plombières
- Gemeinde Lontzen
- Gemeinde Kelmis
- Gemeinde Welkenraedt
- Gemeinde Raeren
- Provinz Lüttich
- Programm für Wassersicherheit und Raumplanung Limburg (WRL) NL
Aus der Absicht zur Umsetzung
Im Mai 2024 wurde eine Absichtserklärung zur Kooperation unterschrieben. Die neue Vereinbarung, die im Februar 2026 unterzeichnet wurde, formalisiert nun die Vorgehensweise. Um die zukünftigen Schritte zu strukturieren, wurde ein detaillierter Bericht (auf Niederländisch „NRD-Plan“) erstellt. Nachstehend finden Sie diesen Plan sowie eine kompaktere Version als Zusammenfassung.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Projektkoordinator Didier Bonni: didier.bonni@plombieres.be