Dorfansicht
 
 Hertogenwald
 
 Hertogenwald
 
Wiesenlandschaft
Wiesenlandschaft 
 
Wiesenlandschaft und Dorfansicht

Portrait

Die Gemeinde Raeren setzt sich seit der belgischen Gemeindefusion im Jahre 1976 aus den ehemaligen Dörfern Raeren, Eynatten und Hauset zusammen.

Ausserdem gehören die Weiler Berlotte, Lichtenbusch und Merols sowie Petergensfeld dazu

Heute hat die Großgemeinde mehr als 10.000 Einwohner, wovon ungefähr die Hälfte aus dem Umfeld der benachbarten Stadt Aachen in Deutschland zugewandert ist.

In einzelnen Ortsteilen beträgt der Anteil nicht-belgischer Mitbürger mehr als 80 Prozent.

Lage

Die geografische Lage Raerens wird bestimmt durch den Hertogenwald im Südosten des Gemeindegebietes, der wiederum den nordöstlichen Rand des Naturschutzgebietes "Hohes Venn" bildet.

Auch auf dem Raerener Gemeindegebiet finden sich einzelne Teile dieses in Europa einzigartigen Hochmoores. Geologisch gesehen gehören die Dörfer Hauset und Eynatten zum "Herver Land" während Raeren eher dem "Ardenner Massiv" zuzuordnen ist.
 

 Bei einer Fläche von insgesamt 7.421 Hektar sind mehr als 90% von Pflanzen bedeckt: 2.470 Hektar Wiesen und 4.110 Hektar Wald.

Hertogenwald

Der Hertogenwald, ursprünglich ein Mischwaldgebiet, wurde im 19. Jahrhundert vor allem durch die Preussen mit Fichtenbeständen aufgeforstet, weil dieses schnell wachsende und elastische Holz in großen Mengen in den umliegenden Kohlebergbaugebieten von Lüttich und Aachen gebraucht wurde. Heute wird er weitestgehend wieder zum Mischwald umgestaltet und bildet neben seiner wirtschaftlichen Funktion ein ausgezeichnetes Naherholungsgebiet mit zahlreichen Wanderwegen.

Wiesen und Hecken

Die Wiesenlandschaft zwischen den verschiedenen Dörfern ist geprägt von Hecken und den Bächen Iter, Periol und Göhl, die sich durch die Landschaft schlängeln. Vor allem in Raeren ist noch gut die ehemalige Weilerstruktur des weitläufigen Streudorfes zu erkennen. Zwischen den ehemaligen Ansiedlungen ziehen sich zahlreiche und gut unterhaltene Fusswege dahin, die für eine schnelle und bequeme fussläufige Verbindung sorgen. Diese Wiesenwege werden heute als Wanderpfade genutzt. Die Verbindungsstraßen sind größtenteils bebaut, bieten aber an vielen Stellen einen schönen Einblick in die dahinter liegende, hügelige Wiesenlandschaft.